ShellDiver: SSH Client
Mathias Oysmueller
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Kostenlos ist bei Software meist eine Frage, keine Antwort. Hier ist es Arithmetik: kein eigener Server, keine Konten, keine Analyse nichts, was ein Abo bezahlen müsste. Sync, Startbefehle, Port-Weiterleitung: alles drin. WO DEINE SCHLÜSSEL LIEGEN Im Schlüsselbund deines Geräts. ShellDiver hat kein Konto und keine Anmeldung bei uns gibt es keinen Ort, an dem etwas von dir liegen könnte. Ein Ed25519-Schlüssel wandert auf Wunsch Ende-zu-Ende-verschlüsselt über den iCloud-Schlüsselbund mit oder bleibt per Face ID auf diesem Gerät. Ein Secure-Enclave-Schlüssel entsteht im Sicherheitschip. Er ist nicht auslesbar auch nicht von ShellDiver und verlangt auf Wunsch bei jeder Anmeldung Face ID. DER TRESOR Statt iCloud kannst du den Abgleich selbst in die Hand nehmen: eine verschlüsselte Datei an einem Ort, den du bestimmst. Ein USB-Stick, ein Cloud-Ordner, oder dein eigener WebDAV-Server, also Nextcloud, ownCloud, eine Synology, ein Apache mit mod_dav. Er geht über verschiedene Apple-IDs hinweg und trägt die Geheimnisse mit: gespeicherte Server-Passwörter und private Schlüssel. Ver- und entschlüsselt wird ausschließlich auf deinen Geräten. Wer den Speicherort betreibt, sieht nur unlesbare Dateien. Ein zweites Gerät nimmst du per QR-Code auf, ohne dort deine Passphrase einzugeben. DAS TERMINAL Es legt nicht auf, weil du kurz woanders hinschaust: die Verbindung gehört der Sitzung, nicht dem Bildschirm. Der laufende Build und die halb getippte Zeile stehen noch da, wenn du zurückkommst. Bis zu 20 Sitzungen als Tabs, Terminal und Dateien gemischt. Echte xterm-Emulation: Farben, UTF-8, sauberes Resizing htop, vim und farbige Protokolle sehen aus wie gewohnt. Dazu Suche im Verlauf, dicktengleiche Schriften samt Nerd Fonts und fünf Farbschemata. Am iPhone liegt über der Tastatur eine Reihe mit esc, ctrl, Tab, Pfeilen und einer Einfügen-Taste, weil ein Telefon kein ⌘V hat. Reißt die Verbindung ab, merkt ShellDiver das über Lebenszeichen und baut sie von selbst wieder auf. Das ist SSH, nicht Mosh: die neue Shell startet frisch. ANMELDEN, OHNE ZU RATEN ShellDiver fragt den Server, welche Verfahren er anbietet, und arbeitet ab, wofür Zugangsdaten da sind. Das deckt publickey gefolgt von keyboard-interactive ab 2FA nach dem Schlüssel und ebenso einen Server, der nur keyboard-interactive anbietet. Einmalcodes werden nie vorausgefüllt und nie gespeichert. Den Host-Schlüssel bestätigst du einmal per Fingerabdruck. Danach wird er bei jeder Verbindung geprüft, und ein geänderter abgelehnt statt durchgewunken. ÜBER EINEN SPRUNGSERVER Steht ein Server nur intern offen, trägst du bei ihm den Sprungserver ein OpenSSHs ProxyJump. Der Sprungserver leitet dann nur verschlüsselte Bytes weiter und kann nicht mitlesen; beide Anmeldungen werden auf diesem Gerät unterschrieben. Dein Schlüssel muss also nicht auf der Zwischenstation liegen, und ein Secure-Enclave-Schlüssel funktioniert auch hier. DATEIEN UND TUNNEL Der SFTP-Browser lädt herunter und hoch, auch ganze Ordner, benennt um und löscht rekursiv. Lokale Port-Weiterleitung holt eine Datenbank oder ein Admin-Panel aufs Gerät. Sie lauscht nur auf 127.0.0.1; jede Regel hält ihre eigene Verbindung, damit ein Tunnel nicht mit einem Terminal fällt. WAS DU SCHON HAST ~/.ssh/config wird eingelesen, die IdentityFile zugeordnet, ein ProxyJump aufgelöst; known_hosts ebenso, gehashte Einträge soweit zuzuordnen. Schlüssel kommen als Ed25519, RSA oder ECDSA herein aus dem OpenSSH-Container, aus PuTTYs .ppk und aus der PEM-Familie. Ein Passwort auf der Datei wird einmal beim Import gebraucht und nicht gespeichert. Snippets sind zugleich die Knöpfe über der Tastatur global oder an einen Host gebunden, auf Wunsch mit Rückfrage. Eines pro Host läuft von selbst, sobald die Shell steht. Die Sicherung ist eine JSON-Datei, die du lesen kannst Geheimnisse nur in einem verschlüsselten Block unter einem Passwort, das du wählst. Ohne das kommt niemand daran, auch wir nicht.
What's new
Version 1.2.1 · Oct 10, 2026
Security: the SSH library libssh2 has fifteen further fixes, along with OpenSSL 3.5.9. Twelve of the holes they close are reachable before sign-in even begins — this one is worth taking. The terminal now stands up to servers that try to drown it in oversized control sequences or an endless stream of output. Before, that could take the app down. Fixed: on a German keyboard the Option key types { } | and @ again. Until now none of that reached the server. Fixed: an open file browser and a configured port forward stay connected, even when you leave them alone for a while. New: jump host and startup command can be chosen in the connection window, not just read. Switching servers mid-attempt now cancels the old one cleanly.
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